Aufstellungsarbeit/ LIP

"Wir können nur das sehen und erkennen, was erscheint.

Alles andere ist bloßer Gedanke, bloße Theorie und unwirklich.

Das, was erscheint ist unendlich -

unendlich weit, unendlich vielfältig und unendlich tief."

Wilfried Nelles

Der "Lebensintegrationsprozess" (LIP) ist ein Bewusstseinsmodell, das Lebensphilosophie und Phänomenologische Psychologie vereint. "Auf der Grundlage seiner Theorie der stufenweisen Evolution des menschlichen Bewusstseins hat Wilfried Nelles eine neue psychologische Theorie und eine eigene therapeutische Methodik entwickelt, die er „Leben-Integrations-Prozess“ nennt. Die Phänomenologische Psychologie und Nelles Methode folgt dem Leben, wie es sich jeweils zeigt." (Zitat: Buch Wilfried Nelles) Im LIP können wir die inneren (=seelischen) und äußeren (=körperlichen) Bewegungen sehen, denen wir alle im Verlauf eines Lebens folgen. Unser Leben beginnt mit der Zeugung, durchläuft Kindheit, Jugend, Erwachsenenleben, frühes Alter, reifes Alter und endet mit dem Tod. Diesen Lebenskreis mit Hilfe von Stellvertretern zu sehen und damit unser eigenes SOSEIN, aber auch unsere Möglichkeiten (Potentiale) gespiegelt zu bekommen, hat erstaunlich verändernde - und für viele Menschen sehr heilende - Wirkung in fast allen Lebensbereichen.

"Im LIP geht es immer darum, aus verschiedenen Perspektiven den inneren Sinnzusammenhang des Lebens zu verstehen und ja zu sagen zu sich selbst. Statt um die Aufarbeitung der Vergangenheit oder die Arbeit an Lösungen, geht es bei Nelles immer um Bewusstsein im Sinne von „bewusstes Sein“, um das Leben im Hier und Jetzt und das Sehen und Erkennen dessen, was ist." (Zitat: Buch Wilfried Nelles)

deR Lebensintegrationsprozess (LIP)

Wilfried Nelles
Wilfried Nelles

"Der „Lebensintegrationsprozess“ (LIP) konzentriert sich nicht mehr ausschließlich auf die Systeme innerhalb von Beziehungen oder in Familien, sondern zielt auf die Bewegung zum Leben hin. Durch die vorbehaltlose Zustimmung zu dem, was war und ist, ermöglicht uns dieses neue Format seelisch erwachsen zu werden. Die Hilfsmittel der Aufstellung im LIP können die Klienten darüber hinaus unterstützen, ihren ureigenen Lebenskern zu erkennen. Entscheidend ist jedoch die psychologische Sicht, aus der heraus dieses Format angewendet wird. Diese Sicht ist neu und anders als fast alle psychotherapeutischen Ansätze. Sie beruht auf der Einsicht, dass unser Leben und alles, was sich darin ereignet hat (also unsere persönliche Lebensgeschichte wie auch die Geschichte unserer Herkunft und Familie), völlig alternativlos ist. Und dass in diesem Sinne alles „richtig“ ist, wie es ist und wie es war. Sie folgt der Erkenntnis, dass die Vergangenheit - außer in unseren Köpfen - nicht existiert. Wir konstruieren sie nur. Es gibt sie einfach nicht! Die Vergangenheit ist das, was vergangen ist, und wenn es vergangen ist, existiert es nicht mehr. Alles, was existiert, ist jetzt." (Wilfried Nelles, www.nellesinstitut.de)