Familienaufstellungen & LIP

Familienaufstellung

"Allein in den letzten 10 Generationen über 250 Jahre waren es 2046 Menschen,

die ihre Kindheit durchlebten, einen Partner fanden und lange genug lebten,

um erfolgreich neues Leben in die Welt zu setzen.

Wer immer ihr ward, was immer ihr gemacht habt: DANKE.

Ohne Euch würde es weder uns noch unsere Kinder geben."

(Verfasser mir nicht bekannt)

 

In den 1980er Jahren hat der Familientherapeut Bert Hellinger eine Therapieform entwickelt, die sich über die gesamte Welt verbreitet hat: die so genannten Familienaufstellungen. Grundlage für die systemische Familientherapie ist die Beobachtung, dass es in Familien und Sippen eine ursprüngliche Ordnung gibt. Diese ursprüngliche Ordnung wirkt systemisch, das heißt überpersönlich und unabhängig von dem, was die Familienmitglieder wollen – der Einzelne kann sie weder verändern noch einfach abschütteln oder aus ihr aussteigen. Eine Ordnung der Liebe, einer Art Urliebe, die alle Mitglieder einer Familie über Generationen hinweg miteinander verbindet, völlig unabhängig von den Gefühlen, die sie füreinander haben oder zu haben glauben. Die Familienaufstellungen zeigen ihre Erkenntnisse mit Hilfe von Stellvertretern und einem Leiter, der Lösungssätze anbietet.  Die Perspektive ist der biologische Hintergrund, durch den wir in diese Welt gekommen sind, also durch unsere Mutter und unseren Vater, Großeltern usw. und die Auswirkungen von Außen auf uns.

deR Lebensintegrationsprozess (LIP)

"Sehen, was ist."
(Wilfried Nelles)

 

Wilfried Nelles
Wilfried Nelles

In den 2000er Jahren wurde von Wilfried Nelles in seinem Bewusstseinsmodell - ein Ergebnis von zwei Jahrzehnten Erfahrungen mit dem Familienstellen - Phänomenologische Psychologie und Lebensphilosophie vereint.

"Auf der Grundlage seiner Theorie der stufenweisen Evolution des menschlichen Bewusstseins hat Wilfried Nelles eine neue psychologische Theorie und eine eigene therapeutische Methodik entwickelt, die er „Leben-Integrations-Prozess“ nennt. Die psychologische Sicht, aus der heraus dieses Format angewendet wird, ist neu und wirkt anders als fast alle psychotherapeutischen Ansätze. Die „Lebensaufstellungen“ konzentrieren sich nicht mehr ausschließlich auf die Systeme innerhalb von Beziehungen oder Familien, sondern zielen auf die Bewegung zum Leben hin. Durch die vorbehaltlose Zustimmung zu dem, was war und ist, ermöglicht uns dieses neue Format seelisch erwachsen zu werden. Das Wachsen beruht auf der Einsicht, dass unser Leben und alles, was sich darin ereignet hat (also unsere persönliche Lebensgeschichte wie auch die Geschichte unserer Herkunft und Familie), völlig alternativlos ist. Und dass in diesem Sinne alles „richtig“ ist, wie es ist und wie es war. Sie folgt der Erkenntnis, dass die Vergangenheit - außer in unseren Köpfen - nicht existiert. Wir konstruieren sie nur. Es gibt sie einfach nicht! Die Vergangenheit ist das, was vergangen ist, und wenn es vergangen ist, existiert es nicht mehr. Alles, was existiert, ist jetzt." (Zitat aus einem Buch von Wilfried Nelles, www.nellesinstitut.de

Mit den "Lebensintegrationsprozess - Aufstellungen" schauen wir mit Hilfe von Stellvertretern nicht ausschließlich auf den biologischen Hintergrund, sondern auf uns selbst und auf die Wirkung unseres Inneren. Wir sehen auf das, was WIR - ohne unser Zutun oder das unserer Familie - auf diese Welt mitgebracht haben.