Das Familienstellen & Familien aufstellen

Das Nehmen des Lebens 

"Ich sage zuerst etwas über die Ordnungen der Liebe zwischen Eltern und Kindern, und zwar aus der Sicht des Kindes, vom Kind zu den Eltern. Dabei nenne ich einige Binsenwahrheiten.
Sie sind so selbstverständlich, daß ich mich fast schäme, sie zu nennen... Das Erste ist, dass die Eltern, wenn sie Leben geben, dem Kind in diesem tiefsten menschlichen Vollzug alles geben, was sie haben.
Sie können dem nichts hinzufügen und sie können auch nichts weglassen... Zur Ordnung der Liebe gehört..., dass das Kind das Leben so nimmt, wie die Eltern es geben. Auch das Kind kann nichts hinzufügen, nichts davon weglassen oder wegwünschen.  Es ist das Kind seiner Eltern. Daher gehört zur Ordnung der Liebe für ein Kind als erstes, daß es seinen Eltern zustimmt, wie sie sind..."

Bert Hellinger

In einem Aufstellungsseminar erfahren wir diese Ordnung der Liebe, einer Art Urliebe, die alle Mitglieder einer Familie über Generationen hinweg miteinander verbindet, völlig unabhängig von den Gefühlen, die sie füreinander haben oder zu haben glauben. In einer Familienaufstellung schauen wir auf diese Systeme mit Blick auf unseren biologischen Hintergrund, durch den wir in diese Welt gekommen sind. Durch Mutter und Vater, Großeltern und Urgroßeltern und die Auswirkungen von Außen auf uns.

 

 

"Es beinhaltet die Zustimmung zum Leben und zum Schicksal, so wie es mir durch meine Eltern vorgegeben ist. Mit all den Grenzen, die mir dadurch gesetzt und mit allen Möglichkeiten, die mir damit geschenkt werden. Mit den Verstrickungen in die Schicksale dieser Familie und in die Schuld dieser Familie, in ihr Schweres und Leichtes, was immer." Zitat: Bert Hellinger